06.07.2009
18-Jähriger nach Messerattacke auf Schwestern in Haft
Aschaffenburg (ddp-bay). Einen Tag nach der Messerattacke eines 18 Jahre alten Türken auf seine beiden Schwestern in Aschaffenburg hat ein Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, blieben die Tatumstände und das Motiv des Täters jedoch weiter unklar. Der 18-Jährige machte während der Vernehmung keine Angaben.Bild vergrößernNach einem Familienstreit am Sonntag hatte der 18-Jährige seine beiden Schwestern mit einem Küchenmesser niedergestochen. Off
enbar waren die Mutter, ihr Sohn und die beiden 21 und 22 Jahre alten Töchter in Streit geraten. Die 22-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, ihre jüngere Schwester konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Tatverdächtige war noch in der Wohnung von der Polizei festgenommen worden.Der Zustand der 22-Jährigen war am Montag nach Polizeiangaben stabil. Die Ärzte hätten sie in ein künstliches Koma versetzt, sie schwebe nicht mehr in «akuter Lebensgefahr», hieß es.(ddp)Computer und Co. fressen in Deutschland über zehn Prozent des Stroms
Computer und Co. fressen in Deutschland über zehn Prozent des Stroms - saragoldsmith, …Mehr Bild vergrößernComputer und andere Geräte aus dem Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnologie (IKT) verschlingen in Deutschland über zehn Prozent des Stroms. Zu diesem Ergebnis ist jetzt die Studie "Abschätzung des Energiebedarfs der weiteren Entwicklung der Informationsgesellschaft" gekommen. Demnach betrug der IKT-bedingte Stromverbrauch hierzulande im Jahr 2007 etwa 55 Milliarden Kilowattstunden (kWh), das sind 10,5 Prozent des Jahresstromverbrauchs. Wenn sich
an den Verbrauchsbedingungen nichts ändert, ist laut der Erhebung bis zum Jahr 2020 eine Steigerung um 20 Prozent auf jährlich 67 Milliarden kWh zu erwarten. Private Haushalte haben mit 60 Prozent den größten Anteil am IKT-bedingten Stromkonsum. Zu den größten Stromfressern gehören die ständig wachsenden Displays von Computern und Fernsehern. In Auftrag gegeben hatte die Studie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) beim Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) und bei dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI).Riskantes Verhalten in sozialen Online-Netzwerken
Bei der Weitergabe ihrer persönlichen Daten verhalten sich viele Nutzer sozialer Online-Netzwerke zu vertrauensselig. Welche Sicherheits-Fallstricke ihnen durch den sorglosen Umgang zum Verhängnis werden können, hat jetzt eine Studie gezeigt. Demnach belassen zwei Drittel der Anwender persönliche Details mit dem Status öffentlich. Somit können Fremde und Suchmaschinen problemlos an diese Informationen gelangen.Riskantes Verhalten in sozialen Online-Netzwerken - d70focus, Flickr Bild vergrößernÜber die Hälfte der Nutzer ist sich zudem nicht sicher, wer auf die Profile zugreifen kann. Etwa ein Drittel der Onliner verrät im Profil mindestens drei perso
nenbezogene Daten und ein Viertel akzeptiert Freundschaftsanfragen von Fremden. Ebenfalls sorglos gehen viele Anwender mit ihren Kennwörtern um: Mehr als jeder Dritte verwendet dasselbe Passwort für unterschiedliche Web-Seiten. Gelingt es einem Angreifer, es auszuspionieren, hat er theoretisch zu allen Benutzerkonten des Betroffenen Zugang. Gegen Viren und andere Computer-Schädlinge sichern 30 Prozent der Web-Nutzer ihre Rechner nicht adäquat ab.Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung, für die das Unternehmen Webroot, ein Hersteller von IT-Sicherheitslösungen, über 1 100 Mitglieder von Portalen wie Facebook, Twitter und MySpace befragt hat.Tipp: Unterbelichtete Digitalfotos mit Photoshop optimieren
Unterbelichtete Fotos oder Teilbereiche eines Bildes können ein echtes Ärgernis sein. Doch mit einem Bildbearbeitungsprogramm lassen sich viele Aufnahmen durch wenige Mausklicks retten. Im Programm Photoshop bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, mit Bildebenen zu arbeiten, um Aufnahmen zu optimieren. Zunächst sollte von dem Original des Fotos eine Sicherungskopie angefertigt werden. Dann wird das Foto in der Software geöffnet. Im Menü kann unter "Ebene" der Befehl "Ebene duplizieren..." aufgerufen werden, dadurch wird das Bild kopiert und über sich selbst gelegt. Der Befehl kann auch per Tastaturkürzel durch das gleichzeitige Drücken der Tasten "Strg" und "J" ausgeführt werden.Tipp: Unterbelichtete Digitalfotos mit Photoshop optimieren - Screenshot: cid Bild vergrößernIn dem kleinen Extra-Fenster "Ebenen" ist nun zu sehen, dass in dem Bild zwei Ebenen übereinander liegen. Falls das Fenster nicht auf dem Bildschi
rm vorhanden ist, kann es über den Menüpunkt "Fenster" eingeblendet werden, dort ist auf "Ebenen" zu klicken. Das Ebenenfenster hält verschiedene Einstellungsmöglichkeiten bereit. Aus der Auswahlliste, bei der meist "Normal" eingestellt ist, ist nun "negativ multiplizieren" zu wählen. Das Bild wird dadurch aufgehellt. Ist die Aufhellung zu stark, kann die Transparenz von 100 Prozent mit dem Schieberegler im Ebenenfenster angepasst werden. Reicht die Aufhellung hingegen noch nicht aus, kann erneut eine Ebene eingefügt und auf dieselbe Weise eine negative Multiplikation durchgeführt werden.Weil das Foto aus mehreren Ebenen besteht, schlägt das Programm beim Klick auf "Speichern" vor, das Bild als Photoshop-Dokument mit der Dateiendung ".psd" anzulegen. Auf Wunsch ist aber auch eine Speicherung in einem anderen Dateiformat möglich, zum Beispiel als "jpg". Dabei gehen aber die verschiedenen Ebenen verloren.

